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Glattstieliger Hexenröhrling
Boletus queletii   Schulzer 1885
Kein Speisepilz

Glattstieliger Hexenröhrling

Vorkommen: Bereits ab Juni bis November, innerhalb und an den Rändern von lichten Laubwäldern bei Eichen und Buchen, zwischen Gras und Laubstreu, auf Nadelstreu, auf Humus. Selten.
Fundort: Untersiggenthal, Gebiet Ihflue, 3. September 2006.

Beschreibung:
Hut: 6-15 cm, stumpf orangebraun bis dunkelkarminrot, jung halbkegelig, später abgeflacht und polsterförmig. Oberfläche matt bis seidenmatt, oft fleckig mit olivbraunen Tönen . Stiel: , 6-15 cm lang, 15-35 mm dick, jung bauchig, später zylindrisch mit verjüngter oder verdickter, wurzelnder Basis, ungenetzt und feinflockig punktiert, im oberen Teil glatt, gelb darunter zunehmend purpur- bis weinrot. Mit matter, trockener Oberfläche . Röhren: 10-20mm lang, zitronengelb dann olivgelb und blauend, Mündungen gelb dann orangefarben, alt olivgelb, blauend, Röhrenboden gelb. Fleisch: Gelblich, im Schnitt leicht blauend, Stielbasis dunkelrot. Geruch: Säuerlich. Geschmack: Mild, säuerlich.
Anmerkung: Wächst bevorzugt an warmen Standorten. Besonders der braunrote Hut, die jung gelben und später orangeroten Mündungen der Röhren und der glatte oben gelbe und gegen die Basis weinrote, punktierte Stiel sind charakteristisch für diesen seltenen Röhrling.