Vorkommen: In Laub- und Nadelwäldern unter Fichten, Eichen und Buchen, auf sauren, sandigen, nährstoffarmen oder lehmigen Böden, Sommer bis Herbst, ortshäufig, sonst zerstreut bis selten.
Fundort: Untersiggenthal, Ihfluh bei Buchen, 4. September 2004.
Beschreibung:
Hut: 5-15 (20) cm, hellbraun, weissgrau bis olivbraun, jung halbkugelig, später polsterförmig abgeflacht. Oberfläche matt, samtig, Rand scharf, im Alter abgerundet und von den Röhren zurückstehend. Stiel:
Knollig-bauchig bis zylindrisch, im unteren Teil verdickt und zugespitzt, 5-15 cm lang, 20-50 mm dick, an der Basis etwas zugespitzt und oft sogar wurzelnd, gegen Stielspitze gelb darunter kräftig karminrot, vor allem an der Stielspitze mit einem feinen hellem bis bräunlichem Netz, Fleisch gelb an der Stielbasis unterhalb der Stielrinde mit rötlichem Anflug. Röhren: Lebhaft gelb, klein, ausgebuchtet angewachsen. Fleisch: weisslich, cremefarben, mit unangenehm bitterem Geschmack, Schnittstellen blauend, dickfleischig, jung fest später schwammig. Geruch: Unbedeutend. Geschmack: Bitter.
Anmerkung: Aufgrund der gelben Poren, des genetzten gegen die Basis roten Stieles, des hellen Hutes und des bitteren Geschmacks ist der Pilz gut zu bestimmen.