Vorkommen: Von September bis November im Nadelwald zwischen Moosen und Nadelstreu. Parasitisch auf der Hirschtrüffel (Elaphomyces-Arten) wachsend. Kommen einzeln bis büschelig vor. Selten.
Fundort: Untersiggenthal, Iberig, 20. Oktober 2001
Beschreibung:
Fruchtkörper: Kopfiger Teil 5-10 mm, kugelig, dunkelocker, teils mit Olivton. Wirkt dunkel punktiert durch die herausragenden Perithezien an der Peripherie. Stieliger Teil: 5-8 x 0.8-1 cm, vom Kopfteil scharf abgesetzt, gelb, oft fein genattert. Seine Basis sitzt direkt der Hirschtrüffel auf. Geruch: Unbedeutend. Geschmack: Unbedeutend. Bemerkungen: Die Kernkeule entnimmt anfangs ihrem Wirt nur soviel, wie sie zum Überleben braucht. Erst wenn der Wirt sich entwickelt hat und genügend Nährstoffe bieten kann, bringt sie ihn um.
Raupen-befallende Cordyceps-Arten finden in der chinesischen Medizin und Küche Anwendung, bei der sie ganz verspeist werden. En Guete.