Vorkommen: September bis Dezember, in frostfreien Perioden bis in den Frühling, an totem Nadelholz, bevorzugt an Fichten-, Weisstannen- und Kiefernholz, meist büschelig wachsend, sehr häufige Art.
Fundort: Untersiggenthal, Ferch, 11. Oktober 2004.
Beschreibung:
Hut: 2-6 cm, jung halbkugelig, dann konvex, schliesslich flach ausgebreitet, blassgelb, braungelb, ockerlich, gegen den Rand bisweilen etwas heller. Oberfläche glatt, matt, Rand etwas heruntergebogen, scharf, mit häutigen Velumfetzen behangen. Stiel: Bis 7 cm lang und 8 mm dick, zylindrisch, röhrig-hohl, feinst faserig-schuppig, Spitze blass, weisslich, nach unten in bräunliche Farbtöne übergehend. Basis rostbraun. . Lamellen: Jung blass weisslich, dann rauchgrau schliesslich grauviolett bis olivschwärzlich, am Stiel breit angewachsen, mässig gedrängt, Schneiden glatt. Fleisch: Weisslich, gelblich, dünnfleischig. Geruch: Angenehm pilzartig. Geschmack: Mild, mit Anklang an Haselnuss.
Anmerkung: Wie auch viele anderen Holzbewohner kann der Rauchblättrige Schwefelkopf "scheinbar auf Erde" wachsen und wird dann häufig nicht erkannt. Beim Nachgraben an solchen Standorten wird immer Totholz zum Vorschein kommen.