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Grauer Leistling / Grauer Pfifferling
Cantharellus cinereus   Pers. ex Fr.
Essbar

Grauer Leistling, Grauer Pfifferling

Vorkommen: Sommer bis Dezember, meist büschelig auf Erde, in Laubwäldern , gerne bei Buchen, bisweilen auch in Moospolstern, nicht häufig.
Fundort: Obersiggenthal Kirchdorf, im Tobelwäldchen bei Buchen, 27. November 2004.

Beschreibung:
Hut: 2-6 cm gross, ganz jung konvex, bald tief trichterförmig mit flatterig heruntergebogenen, welligen Rand. Randpartie im Alter oft eingerissen.Oberfläche dunkel graubraun, feucht fast schwarz, radialfaserig, im Zentrum behaart oder etwas schuppig. Stiel: Bis 6 cm lang, 0.3-0.7 cm dick, hohl, in den gleichen Farbtönen wie die Hutoberfläche, erst alt dunkel, fast schwarz werdend. Leisten: Herablaufend, dick, entfernt, stark verzweigt und netzig verbunden, hellgrau bereift. Fleisch: Dünn, elastisch, faserig. Geruch: Schwach, angenehm. Geschmack: Mild.
Anmerkung: Der Graue Leistling wird oft mit der vielgesuchten, kulinarisch beliebten Herbstrompete verwechselt. Dieser Pilz hat jedoch eine glatte bis leicht runzelige Fruchtschicht (Hutunterseite) und niemals voll ausgebildete Leisten. Diese Verwechslung bleibt jedoch ohne Folgen, auch der Graue Leistling ist essbar und kann mit den gleichen Zubereitungsarten in der Küche verwendet werden.