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Riesen-Ritterling
Tricholoma colossus  (Fr.) Quél.
Kein Speisepilz

Riesen-Ritterling

Vorkommen: Später Sommer bis Herbst, im Nadel- und Mischwald bei Kiefern, kalkliebend, gern auf sandigem Untergrund. Nördlich der Alpen sehr selten.
Fundort: Lengnau AG, Hüsliberg, 26. September 2001

Beschreibung:
Hut: 10-15 (-25) cm, fleischig, dick und schwer. Jung halbkugelig, dann lange gewölbt, alt flach mit lange auffallend eng eingerolltem, weisslichem Rand. Feucht schmierig, trocken matt glänzend, Farbe fleckig rotbräunlich, bräunlich-fuchsig, mitunter mit unregelmässiger, dunklerer, radialfasriger Zeichnung. Stiel: Wuchtig, schwer und dick, alt auch etwas keulig, zum Teil zugespitzt, fast wurzelnd. Farbe jung weisslich, dann von der unscheinbaren, jedoch scharf abgegrenzten, zum Teil leicht kantigen Ringzone abwärts kräftig-fasrig bräunend und mitunter schwärzlich nachdunkelnd. Darüber weiss, etwas gilbend, auch bräunlich beflockt. Lamellen: Gemessen an der kompakten Gesamterscheinung des Pilzes Lamellen fast zierlich, dünn und gedrängt stehend. Farbe creme-weisslich, alt Schneiden bräunlich, auch bräunlich-fleckig, am Stiel kaum merklich ausgebuchtet. . Fleisch: Weiss, sehr hart und schwer. Nach Durchschneiden langsam fleckig-lachsrötlich anlaufend, dann braunrötlich nachdunkelnd. Geruch: Angenehm pilzig. Geschmack: Mild-pilzig, etwas nussig, alt erdig-bitterlich.