Vorkommen: Manchmal schon im März bis November (Dezember) in Parkanlagen, Gärten, Waldwegrändern, Schutthalden, Wiesen und Weiden auf fetten, gedüngten Böden. Selten im Waldesinnern. Häufige Art, gesellig wachsend, oft in Gruppen von 100 und mehr Exemplaren.
Fundort: Birmenstorf/AG, in aufgefüllter, rekultivierter Kiesgrube "Bollere", auf Wiese. 24. Oktober 2004
Beschreibung:
Hut: 5-12 cm, erst eiförmig, scheinbar stiellos aus der Erde hervorbrechend, dann walzenförmig, später sich +- glockig ausbreitend, schliesslich beginnend vom Hutrand aus zu Tinte zu zerfliessen. Oberfläche stark faserschuppig, jung weiss, Mitte bräunlich, alt vom Hutrande her zuerst grau, dann schwarz werdend. Stiel: Bis 20 x 1.5 cm, schlank, weisslich, nach oben verjüngt, spargelartig, faserig, hohl, mit verschiebbaren Ring. Lamellen: Sehr gedrängt, frei, bauchig. Jung weiss, alt schwarz zerfliessend. Fleisch: Weiss, alt schwarz zerfliessend, dünn, zart und weich. Geruch: Mild, schwach pilzartig. Geschmack: Mild, nicht unangenehm.
Anmerkung: Als Speisepilze kommen nur junge Exemplare in Frage welche noch keine Grau- oder Schwarzverfärbungen aufweisen.