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Safrangelber Scheidenstreifling
Amanita crocea  (Quél.) Sing.
Essbar

Safrangelber Scheidenstreifling
Photo: Harald Andres Schmid

Vorkommen: Sommer bis Herbst, meist in Laub- gelegentlich auch in Nadel- oder Laubmischwäldern. Oft an warmen, grasigen oder moosigen Stellen, auch an Waldrändern. Nicht häufig.
Fundort: Untersiggenthal, Iberig 18. September 2005

Beschreibung:
Hut: 6-12 cm, jung eiförmig, nur langsam glockig aufschirmend, alt schön gleichmässig flach mit fleischigem Scheitel und scharfem Rand. Bei Feuchtigkeit leicht schmierig und etwas glänzend, trocken glatt mit leicht seidigem Glanz. Farbe charakteristisch safrangelb, auch orange, selten orangebraun, gelegentlich mit dünnen weissen Hüllfetzen. Rand bis etwa einen Drittel Hutdurchmesser gleichmässig gerieft. Stiel: Lang, zylindrisch, gegen die Spitze gleichmässig dünner werdend, brüchig und schon bald hohl. Basis in einer dauerhaften, gut ausgebildeten Scheide, aussen weisslich, innen mit etwas Hutfarbe behaucht. Stielfarbe weiss, mit charakteristischer, kräftig-flockiger, safrangelber, zum Teil etwas bandiger Natterung. Unter der Natterung bewirkt Phenol eine kräftig weinrot-bräunliche Verfärbung. Lamellen: Am Stiel eng frei, regelmässig, gedrängt, breit, weisslich-cremefarben mit fleischfarbenem Schein, Schneiden mitunter etwas dunkler und flockig. Fleisch: Weiss, weich, dünn, zart. Unter der Huthaut je nach Hutfarbe safrangelb bis fast orangebräunlich durchgefärbt. Geruch: Schwach, uncharakteristisch. Geschmack: Mild.