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Blasshütiger Röhrling
Boletus depilatus   Redeuilh
Kein Speisepilz

Blasshütiger Röhrling, Gefleckthütiger Röhrling, Schlankstieliger Röhrling

Vorkommen: Unter Laubbäumen, besonders bei Ulmen und Hainbuchen, auf trockenen Kalkböden, Sommer bis Spätsommer, selten, standortstreu, einzeln, gesellig oder in Gruppen.
Fundort: Döttingen Unterwald, Beznauhau, bei Hainbuchen, 1. September 2003.

Beschreibung:
Hut: 6-15 cm, braun bis braunbeige, jung konvex, später abgeflacht. Oberfläche eingedellt wie gehämmert, fein samtig-hirschlederartig, bisweilen auch marmoriert mit bräunlichen Flecken, Rand scharf, die Röhren leicht überragend, Druckstellen nach einigen Stunden blass weinrötlich. Stiel: Jung bauchig, später zylindrisch, 7-11 cm lang, 15-40 mm dick, an der Basis etwas spindelig bis wurzelnd, hell- bis grünlichgelb, mit einer weinrötlichen Zone mit weissen Schuppen unter der Stielspitze welche auch bis zum Röhrenansatz reichen kann, gegen Basis gelblich bis bräunlich längsfaserig, Fleisch blassgelb bis weisslich, bisweilen rötlich fleckend, nicht blauend, markig, berindet. Röhren: Lebhaft zitronengelb, im Alter grüngelb bis gelboliv, stellenweise braunrötlich verfärbt, nicht blauend, Röhren 10-25 mm lang, ausgebuchtet, schmal angeheftet bis fast frei. Fleisch: Weisslich bis hellgelb, über den Röhren und an der Stielspitze intensiver bis stellenweise rötend, dickfleischig, fest. Geruch: Praktisch geruchlos, an der Stielspitze jodartig. Geschmack: Schwach bitterlich, uncharakteristisch.
Anmerkung: Der Blasshütiger Röhrling ist nicht giftig, sollte jedoch auf Grund seiner Seltenheit, zumal auch das Fleisch nicht wohlschmeckend ist, nicht für Speisezwecke verwendet werden.