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Flockenstieliger Hexenröhrling
Boletus erythropus   Pers.
Essbar

Flockenstieliger Hexenröhrling, Schusterpilz

Vorkommen: In Laub- und Nadelwäldern, besonders auf sauren Böden, vorzugsweise an lichten Stellen im Wald, teilweise ab Mai, verbreitet aber nicht häufig.
Fundort: Untersiggenthal, Iberig, im Fichtenjungwuchs, 8. Juni 2002.

Beschreibung:
Hut: 5-15 (20) cm, dunkelbraun auch mit olivlichem Stich, jung halbkugelig, später konvex bis polsterförmig. Oberfläche glatt, feinfilzig, Rand glatt, scharf gelegentlich mit heller ockerbrauner Randzone und die Röhren etwas überlappend. Stiel: Zylindrisch bis gestreckt- keulig, 5-15 cm lang, 20- 40 mm dick, auf gelbem Grund dicht rot- bis orangeflockig welche zur Spitze hin zunehmend gelblich werden, ohne Netz, voll, Basis mit gelblichem Mycelfilz, auf Druck sofort tintenblau anlaufend. Röhren: Röhrenmündung jung gelboliv, dann bald orangerot bis orange werdend. Fleisch: Gelb, bei Verletzung sofort tintenblau anlaufend, nach dem ausblassen wieder gelb werdend, hart, kernig. Geruch: Uncharakteristisch. Geschmack: Mild.