Vorkommen: In Laub-und Nadelwäldern, auf sauren und neutralen Böden, oft unter Picea. Weit verbreitet, in Mittelgebirgslagen häufig.
Fundort: Endingen, im Homrig, 25. August 2004
Beschreibung:
Hut: 7-12 cm und grösser, jung fast kugelig, dann halbkugelig aufschirmend, alt flach. Farbe von schmutzig silbergrau über olivbraun bis dunkelbraun variierend. Hut mit kleineren und grösseren, unregelmässig geformten, schmutzig-silbergrauen, dünn anhaftenden, abwischbaren Hüllresten bedeckt. Hutmitte fleischig, Rand dünn, heruntergebogen. Stiel: Derb, festfleischig, weisslich bis schmutziggrau, Basis kräftig keulig-knollig, nach unten etwas zugespitzt, meist mit groben Schuppengürteln besetzt. Manschette kräftig-häutig, stabil, oberseits deutlich gerieft, Riefung in den oberen Teil des Stiels übergehend. Lamellen: Weiss, gedrängt, breit und weich, Schneide glatt, seltener etwas flockig. Fleisch: Weiss, derb und fest. Geruch: Dumpf-muffig-erdig mit Anklängen an Rüben oder Kraut. Geschmack: Mild, dumpf, an Rüben erinnernd.
Anmerkung: Der Eingesenkte Wulstling, Amanita spissa, ist mit Amanita excelsa synonymisiert, unterscheidet sich jedoch sehr deutlich: Wenig bis keine Hüllreste, Lamellen creme-grau mit charakteristisch fleischfarbenem Schein, Stiel schlanker und deutlich etwa zur Hälfte oder mehr in den Boden eingesenkt und - (dies wird in der Literatur kaum je erwähnt) - mit im Boden verborgener Scheide, ohne Knolle.