Vorkommen: Bei passenden Bedingungen das ganze Jahr hindurch, Hauptfruktifizerung jedoch Frühsommer bis Herbst, an Totholz wie Strünken, liegenden Stämmen und Ästen, auch auf mit Holzhäckseln gemulchten Flächen, meist büschelig oder rasig wachsend, sehr häufige Art.
Fundort: Untersiggenthal, im "Schache", 10. Oktober 2001.
Beschreibung:
Hut: 2-6 cm, jung halbkugelig, dann konvex, schliesslich flach ausgebreitet, schwefelgelb, grünlichgelb, gegen die Mitte dunkler, orangegelb bis orangebraun. Oft leicht gebuckelt. Oberfläche glatt, matt, Rand etwas heruntergebogen, scharf, jung mit häutigen Velumfetzen behangen. Stiel: Bis 7 cm lang und 8 mm dick, zylindrisch, erst alt hohl werdend, feinst faserig-schuppig, auf der ganzen Länge bis zur Spitze schwefelgelb. Basis oft abgebogen, im Alter rötlichbraun. Lamellen: Jung hell schwefelgelb, dann grünlich, schliesslich grünlichbraun, am Stiel ausgebuchtet angewachsen, mässig gedrängt, Schneiden glatt. Fleisch: Hellgelb, dünnfleischig. Geruch: Irgendwie lästig-pilzig. Geschmack: Sehr bitter, zusammenziehend.
Anmerkung: Wie auch viele anderen Holzbewohner kann der Grüblättrige Schwefelkopf "scheinbar auf Erde" wachsen und wird dann häufig nicht erkannt. Beim Nachgraben an solchen Standorten wird immer Totholz zum Vorschein kommen.
Die Art wird bisweilen auch in steriler Form gefunden. Mangels Sporenproduktion sind die Lamellen dieser Pilze schön goldgelb und bleiben so bis ins Alter.