Vorkommen: April - Juni an grasigen Stellen, Waldrändern, Parkanlagen, oft in Hexenringen, häufig.
Fundort: Untersiggenthal bei Reformierter Kirche in Grünanlage, 3. Mai 1999.
Beschreibung:
Hut: 4-15 cm., jung stark konvex mit stark eingerollten Rand, später verflachend, oft wellig, Rand unregelmässig werdend und bisweilen einreissend. Hutoberfläche trocken, im Jugendstadium matt, im Alter glänzend werdend. Hutfarbe weisslich bis ockerlich, teilweise rotbräunlich bis graurötlich. Stiel: Weiss, voll, fleischig, leicht faserig, teilweise etwas gebogen, nicht vom Hut trennbar. Lamellen: schmal, ausserordentlich engstehend, weiss bis blass ockerlich, angewachsen, später ausgebuchtet , mitunter rings herum eingerissen. Fleisch: Dick bis zum Hutrand, weiss. Geruch: Nach Mehl. Geschmack: Mild starken Mehlgeschmack.
Anmerkung: Der Mairitterling ist ein ergiebiger Speisepilz. Hexenringe mit gegen hundert Exemplaren sind keine Seltenheit. Zu seinem Speisewert ist zu bemerken dass er infolge seines starken Mehlgeschmackes nicht von allen Leuten im gleichen Ausmass geschätzt wird. Den Urin von Diabetikern soll er zuckerfrei machen.
Sein Name Mairitterling ist ein Erbe von früher als er noch zu Tricholoma gestellt wurde. Sein alter Name Tricholoma georgii wird mit seinem Erscheinen am St. Georgstag erklärt.