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Grünroter Risspilz,
Inocybe haemacta   (Berk.& Cooke) Sacc.
Giftig

Grünroter Risspilz

Vorkommen: September bis Oktober, vorwiegend in Park- und Grünanlagen auf guten Humusböden, bevorzugt bei Hasel aber auch bei Buche, Eiche, Linde, meist gesellig wachsend, selten.
Fundort: Untersiggenthal, Quartier Niederwies, Grünanlage unter Hasel, 23. Oktober 2003.

Beschreibung:
Hut: Graubraun mit rötlichen und olivlichen Tönen, 3-6 cm, jung halbkugelig, eichelförmig, später zunehmend flachgewölbt bis ausgebreitet und stumpf gebuckelt. Oberfläche angedrückt filzig-schuppig, faserig bis grobfaserig, veränderlich. Rand lange eingerollt, bisweilen verbogen. Stiel: Bis 7 cm lang und 8 mm dick, zylindrisch, längsfaserig, gegen die Spitze weisslich, in der Mitte rötlich und gegen die Basis bläulich. Lamellen: Jung weisslich, später schmutzig braunoliv, bei Verletzung etwas rötend, am Stiel breit angewachsen, mässig gedrängt, Schneiden wellig, lange weiss bewimpert. Fleisch: Weisslich, bei Verletzung rötend, dünn. Geruch: Unangenehm nach Pferdestall, Pferdeurin, säuerlich. Geschmack: Mild, krautartig.
Anmerkung: Der Pilz enthält die halluzinogenen Substanzen Psilocybin und Baeozystin.