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Ziegelroter Schwefelkopf,
Hypholoma lateritium   (Schaeffer: Fr.) Schroeter
Kein Speisepilz

Ziegelroter Schwefelkopf

Vorkommen: Juli bis November (Dezember), an Totholz von Laubbäumen wie Strünken, liegenden Stämmen und Ästen, auch auf mit Holzhäckseln gemulchten Flächen, scheinbar auf Erde auf vergrabenen Holz, meist büschelig, mitunter auch in Gruppen, selten einzeln wachsend, häufig.
Fundort: Untersiggenthal, "Ferch", 12. September 2002.

Beschreibung:
Hut: 4-10 cm und grösser, jung halbkugelig, dann konvex, schliesslich fast flach, im Zentrum ziegelrot, orangerot gegen den Rand nach schwefelgelb ausblassend. Oberfläche mit weisslich-grüngelben, flockenartigem Velumresten bedeckt, dadurch mitunter fast weisslich erscheinend, alt kahl und werdend. Rand lange eingerollt und im jungen Stadium mit wolligen Velum mit dem Stiel verbunden. Stiel: Bis 12 cm lang und 15 mm dick, zylindrisch, oft verbogen, fein faserig-schuppig, dadurch manchmal fast genattert erscheinend, weisslich-ockerlich bis rotbraun, Spitze hell weissgelb. Lamellen: Jung hellgelb, cremefarben mit hellgrünlichem Schimmer, später grau- olivebraun, am Stiel ausgebuchtet angewachsen, ziemlich gedrängt, Schneiden fein flockig. Fleisch: Weisslich, blassgelblich, dünnfleischig. Geruch: Pilzartig, etwas muffig. Geschmack: Meist bitterlich, zusammenziehend.