Vorkommen: An Strünken und Stämmen von Laubbäumen, sehr selten an Nadelholz, eher selten.
Fundort: Untersiggenthal, Stümpenhau, an Laubholzstrunk, 13. Oktober 2001.
Beschreibung:
Fruchtkörper: 5 bis 20 cm, rundlich, nierenförmig, fächerformig, Oberfläche mit Kruste, hart, glänzend lackiert, jung cremefarben, später rötlichbraun, seltener rötlichschwarz. Abgeschabte Harzschicht hellgelb bis hellocker. Rand Anfangs gelblich oder weisslich. Fruchtschicht: Poren rundlich, klein (4-6 pro mm), weisslich bis cremefarben. Stiel: Meist sehr lang, 5 bis 15 (25) cm und 1 bis 2.5 cm dick, dem Hute gleichfarbig, hart, glatt, lackiert, rund wie gedrechselt. Fleisch: Im Jugendstadion korkig, schwammig, dann hart, hellbraun.
Anmerkung:Der Glänzende Lackporling, chinesisch lingzhi, japanisch reishi, wird im grossen Stil in der chinesischen Arzneimitteltherapie eingesetzt und vermarktet. Er soll wahre Wunderdinge bewirken. Will man der cleveren Propaganda Glauben schenken, soll er Tumore heilen, Immunschwächen beseitigen, Angszustände lindern usw. Kaum ein Leiden bei welchem er nicht lindernd und heilend wirken soll.