Vorkommen: Spätsommer bis sehr spät in den Herbst, an lebendem oder totem Holz, meist von Laubbäumen, häufig und meist büschelig und zahlreich.
Fundort: Untersiggenthal Schachen, 11. November 2001
Beschreibung:
Hut: 5-12 cm, jung kugelig-hart oder flachgedrückt-kugelig mit sehr weit nach unten eingerolltem, scharfem Rand, beim Aufschirmen oft noch mit Velum behangen. Alt abgeflacht und unregelmässig eingedellt, mit fleischiger, meist dunklerer Mitte und feinem, fast durchscheinendem, gerieftem Rand. Farbe Honiggelb bis Ocker, Rand alt ausblassend, vor allem in der Hutmitte mit vielen sehr feinen, harten, abstehenden, gelblichen bis hell-braun-grünlichen Schüppchen besetzt, am Rand weniger oder alt fehlend. Stiel: Dünn, sehr zäh, alt hohl, mit abstehendem, weisslichem, dauerhaftem Ring, darüber hell-gerillt, darunter hell-bräunlich, fleischfarben-fasrig, gegen die Basis gelblich. Meist kräftig-büschelig wachsend. Lamellen: Creme-bräunlich-weiss, dünn, breit, derb und zäh, am Stiel angeheftet und feinst herablaufend, dadurch am Stiel über dem Ring ein leichtes Rillmuster bildend. Im Alter schmutzig-braunrot fleckend. Schneiden oft etwas wellig bis fein gekerbt. Fleisch: Cremeweiss bis hell braun, zäh. Geruch: Muffig holzig. Geschmack: aromatisch-mild, nach einigem Kauen im Rachen plötzlich heftig unangenehm kratzend, Speichelfluss anregend und zusammenziehend. Anmerkung: Der Honiggelbe Hallimasch ist roh sehr giftig. Vor dem Verzehr sind die Hüte (der Stiel ist zu zäh) unbedingt abzubrühen und das Kochwasser anschliessend wegzuschütten.