Vorkommen: April bis Dezember, bisweilen auch in den frostfreien Perioden der Wintermonate, an totem Laubholz wie Strünke, Äste usw., bevorzugt an Buche, bisweilen auch an Nadelholz, meist büschelig wachsend und ganze Strünke überziehend, sehr häufige Art.
Fundort: Untersiggenthal, bei Waldhütte "Homrig", 5. Oktober 2002.
Beschreibung:
Hut: 2-6 (8) cm, jung halbkugelig, dann konvex, breitgebuckelt, schliesslich flach ausgebreitet, ockerbraun, braun, trocken gegen das Zentrum hell verblassend, feucht braun, alt dunkelbraun. Oberfläche glatt, matt, stark hygrophan, Rand jung etwas heruntergebogen und mit häutigen, faserigen Velum mit dem Stiel verbunden, später scharf und etwas gerieft. Stiel: Bis 8 cm lang und 6 mm dick, zylindrisch, über dem aufsteigenden Ring weisslich glatt, darunter braun faserig-schuppig. Basis dunkel-schwarzbraun. Lamellen: Jung ockerbraun bis zimtbraun, schliesslich dunkelbraun, am Stiel breit angewachsen bis etwas herablaufend, ziemlich gedrängt, Schneiden glatt. Fleisch: Blassockerlich, dünnfleischig. Geruch: Angenehm pilzartig, erinnert bisweilen an frisch gesägtes Holz. Geschmack: Mild, angenehm.
Anmerkung: Das Stockschwämmchen sollte nur von Kennern gesammelt werden. Vorsicht ist geboten vor fatalen Verwechslungen mit dem tödlich-giftigen Nadelholzhäubling, Galerina marginata oder anderen Galerina-Arten. Diese gefährlichen Pilze haben niemals einen braunschuppigen Stiel sondern sind längs, weisslich überfasert. Bei den Pilzkontrollstellen sind unbedingt nur ganze Fruchtkörper, d.h. mit Stiel, vorzulegen.