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Tiger-Ritterling
Tricholoma pardinum  (Pers.) Quél. ss. Kühn. & Romagn.
Giftig

Tiger-Ritterling

Vorkommen: Später Sommer bis Herbst, in Laub- und Nadelwäldern, auf kalkhaltigen Böden.
Fundort: Untersiggenthal Schachen neben dem Friedhofareal, bei Buchen, 20. September 1999

Beschreibung:
Hut: 6-10 cm. jung kräftig-halbkugelig, dann unregelmässig-eingedellt und meist leicht bucklig aufschirmend, Hut fleischig und fest, Rand lange eingerollt und meist heller. Auf weisslich-sibrigem Grund mit kräftigen, konzentrisch-dachziegeligen Schuppen bedeckt, jung oft dunkelgrau oder auch dunkelbräunlich, alt häufig aufhellend und allmählich vom Grobschuppigen ins fein Radialfasrig-Schuppige übergehend. Stiel: Derb-kräftig faserig, Basis oft keulig verdickt, weisslich mit grober bräunlicher Faserung, besonders an der Basis nach Befassen kupferrötlich verfärbend, an der Stielspitze je nach Witterung mit typischen, klaren Tropfen. Lamellen: Schon jung deutlich und weit ausgebuchtet angewachsen, fast frei wirkend, jung weisslich, später nachdunkelnd, meist ins Gelbliche, manchmal auch ins Ockergraue, Schneiden gekerbt, witterungsabhängig tränend. Fleisch: Weisslich, fest, derb. Geruch: Unangenehm stark mehlartig. Geschmack: Mild, stark mehlig (keine Kostproben nehmen!).