Vorkommen: September bis November, auf Kalkboden, vor allem in Laubwäldern, sehr selten auch in Nadelwäldern, nicht häufig, seit einigen Jahren stark rückläufig.
Fundort: Obersiggenthal im Lindenhau bei Buchen, Oktober 1999.
Beschreibung:
Hut: 8-20 cm., dickfleischig, kastanien bis schokoladenbraun mit violettlicher- oder blauen Komponente. Jung kugelig mit eingebogenem Rand, später gewölbt bis flach ausgebreitet und scharfem Rand, ältere Exemplare mit runzeliger Randzone. Oberfläche mit weisslich-violetten Velumflocken besetzt, kleberig, bei feuchter Witterung stark schleimig. Stiel: 8-18 cm lang, 3-7 cm dick, hell violett-weisslich, jung bauchig und mit seidigem weisslichen Velum bedeckt, später zylindrisch werdend.. Lamellen: Anfangs weisslich bis violettlich oder grau, dann tonbraun. Gedrängt, bauchig, Schneiden gekerbt. Fleisch: Lila-weisslich, fest, fast hart. Geruch: Schwach bis Geruchlos. Geschmack: Mild.
Anmerkung: In manchen Gegenden ist das Vorkommen der Schleiereule stark rückgängig. Für Speisezwecke sollte dieser Pilz deshalb nur in Gegenden gesammelt werden wo er noch häufig auftritt.