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Seifenritterling
Tricholoma saponaceum  (Fr.) Kummer
Kein Speisepilz

Seifenritterling

Vorkommen: Spätsommer bis Herbst, ohne besondere Ansprüche, in Laub- und Nadelwäldern, auch ausserhalb.
Fundort: Untersiggenthal im Iberig, Laub-Nadelmischwald, 4. November 2003

Beschreibung:
Hut: 5-12 cm, jung rundlich gewölbt bis halbkugelig, aufgeschirmt mit kräftig-fleischigem Buckel, manchmal unregelmässig flattrig oder eingedellt in der Form, Rand lange heruntergebogen. Nur matt glänzend, feucht etwas schmierig, bei gewissen Exemplaren auch etwas faserschuppig. Farbe extrem variabel, ausser weisslichen über hell- und dunkelgrauen bis schwärzlichen Exemplaren sind fast alle Farbreflexe anzutreffen. Mitte farblich meist dunkler, oft auch sehr helle und dünn-scharfe Hutränder. Stiel: Jung meist kräftig-keulig, alt gestreckt, etwas zugespitzt, auch fast zu mehreren verwachsen, voll, festfleischig, cremeweiss bis grauweiss, wenn geschuppt, dann meist in Hutfarbe oder dunkelgrau, sonst derb-längsfasrig, Spitze etwas flaumig. Basis meist charakteristisch rostfleckig, manchmal auch der ganze Stiel nach Berührung. Lamellen: Ausgebuchtet angewachsen, dick, breit, weisslich, gräulich bis cremegelblich oder grüngelblich angehaucht, rostbraun fleckend. Fleisch: Fest, dick, weisslich, charakteristisch rostbraun fleckend. Geruch: Typisch nach "Waschküche", d.h. unparfümierter Seifenlauge. Geschmack: Leicht bitter, muffig.