Vorkommen: In Laubwäldern bei Buchen, auf kalkhaltigen Böden, Sommer- Herbst, nicht häufig bis selten aber standortstreu, örtlich gesellig .
Fundort: Döttingen Unterwald, Beznauhau, bei Hainbuchen, 1. September 2003.
Beschreibung:
Hut: 10-25 (30)cm, zuerst schmutzig-weisslich bis hell beigegrau, braunfleckig, lang halbkugelig, später polsterförmig-flach, unregelmässig wellig-buckelig. Oberfläche glatt, seidenmatt, etwas glänzend, fein angedrückt filzig, bis kahl und leicht klebrig, cremefarben bis weisslich und hellbraunen bis olivlichen Stellen, Rand scharf und die Röhren überragend. Stiel: Jung kurz und stark dickbauchig, später sich nur wenig streckend, keulig, selten fast zylindrisch werdend und dann meist mit aufgeblasener Basis. An der Spitze goldgelb, zitronengelb, darunter zunehmend karminrot, sehr selten auf der ganzen Länge blutrot. Spitze und obere Stielzone mit rötlichem bis hellgelben, sehr feinen Netz, Stielspitze im Schnitt gelblich. Röhren: Mündungen jung gelb, dann rot werdend, orangerot gegen den Hutrand, bis 25mm, olivgrün bis gelb, Röhrenboden gelb. Fleisch: Weiss bis hellgelb, zuerst kernig dann schwammig, schwach blauend und dann entfärbend. Geruch: Unangenehm bis stinkend, aasartig. Geschmack: Mild, nicht unangenehm.