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Gilbender Erdritterling
Tricholoma scalpturatum  (Fr.) Quél.
Essbar

Gilbender Erdritterling

Vorkommen: Oft in grösseren Gruppen in Laub- und Nadelwäldern, in Gärten, an Böschungen, Gebüschen und Wegrändern.
Fundort: Untersiggenthal Wohnquartier "Niederwies", unter Hainbuche in Grünanlage, 22. November 2003

Beschreibung:
Hut: 3-6 cm, jung gewölbt, schnell flach und dünn aufschirmend, Rand sehr dünn, scharf und lange heruntergebogen, feinfasrig behangen, Oberfläche fein graubraun radialfasrig, Scheitel etwas fleischig und ockerbraun-dunkler sowie mit feinen, dunklen, graubraunen Schuppen bedeckt. Hut charakteristisch vom Rand her ausgilbend. Ältere Exemplare sind darum verblichen blass-graugelblich gefärbt. Stiel: Weiss, grauweisslich, mit weich-seidig-feinfasriger Oberfläche, Spitze feinflockig, voll, nur alt etwas hohl, jung mit fasrigen Velumresten, deutlich gilbend, nach Befassen meist gelb- bis ockergraulich verfärbt. Lamellen: Ausgebuchtet angewachsen, leicht herablaufend, ziemlich fein und dicht, untermischt, wellig und gekerbt, Farbe weiss bis grauweisslich, jedoch nie ganz grau, schon früh deutlich gilbend, im Alter nahezu graugelb. Fleisch: Weiss bis wässrig-graulichweiss, gilbend. Geruch: Schwach nach Mehl. Geschmack: Leicht erdig-mehlig. Anmerkung: Tricholoma argyraceum, der silbergraue Ritterling, wird von vielen Autoren nur als Synonym der beschriebenen Art gehandhabt. Er unterscheidet sich durch fein silberweiss-fasrigen, nicht schuppigen Hut und noch schmächtigere Fruchtkörper. Geruch nicht nach Mehl. Weniger auffällig gilbend.