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Igelwulstling
Amanita solitaria  (Bull.: Fr.) Merat
Kein Speisepilz

Igelwulstling

Vorkommen: Früher Sommer bis Herbst, meist an wärmebegünstigten Stellen in Laub- und Mischwäldern, in Auwäldern, auf Kalk und leicht basischen Böden, selten.
Fundort: Untersiggenthal, Friedhofumgebung in kleinem Gehölz unter Eiche, 18. September 1999

Beschreibung:
Hut: 7-10 cm, jung halbkugelig, dann konvex bis abgeflacht aufschirmend. Hut schmutzigweiss bis gelblich-silbergrau, alt bräunend, bisweilen mit deutlich grünem Hauch, mit ähnlichfarbigen, stachelig-pyramidenförmigen Warzen besetzt, die mehr aufsitzen als haften und bei Berührung sofort abfallen. Huthaut abziehbar, darunter grünlich verfärbt, Velum universale am Hutrand oft zahnradartig abreissend, so dass am Stiel (unter der eigentlichen Manschette!) ein zahnradartiger, flüchtiger Ring zurück bleibt. Stiel: Kräftig, alt markig bis hohl und dann wie berindet, grob fasrig-flockig, über der Manschette glatt, Farbe schmutzigweiss, auf Druck bräunend, mit grünlichem Hauch. Spitze verjüngt, Basis mit kräftiger Knolle, diese sehr derb-unregelmässig gegürtelt, oft wurzelnd. Velum partiale als dünne, häutig-lappige Manschette am Stiel, oberseits fein gerieft. Lamellen: Breit, frei, weich und bewimpert, schmutzigweiss bis creme, alt von der Schneide her gilbend oder sogar bräunend, meist mit charakteristischem grünlichem Schein. Fleisch: Weisslich, cremeweiss, mit grünem Schimmer. Geruch: Unangenehm chemisch. Geschmack: Mild, uncharakteristisch.