Pilzverein Region Baden
Sepp Keller

Sepp Keller

Sepp ist, was die Wissenschaft der Pilze betrifft, uns allen um viele Jahre voraus. Er hat mit Hunderten von fotografierten und dokumentierten Pilzfunden die Pilzgalerie unseres Vereins zusammengestellt und war erster Chefredaktor unserer Vereinszeitung "Badener Boletus". Auch unsere jährliche Pilzausstellung geht auf seine Initiative zurück. So hat er unseren Verein massgeblich geprägt. Wie er es schafft, sich daneben auch noch mit Schmetterlingen, Orchideen, Geocaching und dem Fotografieren zu beschäftigen, ist allen ein Rätsel. Immerhin ist er nebenbei noch in Untersiggenthal Pilzkontrolleur.

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Harald Andres Schmid

Harald Andres Schmid

Harald interessiert sich ausschliesslich für Pilze. Er muss darum oft daran erinnert werden, dass der Verein laut Statuten auch der Pflege der Geselligkeit dient. Am liebsten hätte er, wenn alle dauernd über der Bestimmungsliteratur sässen. Oder dass er ihnen etwas über Karbolfuchsin-Mikroskop-Präparate von inkrustierten Primordialhyphen aus der Pileipellis von Russulales erzählen dürfte. So leitet er denn auch die Mikroskopgruppe des Vereins und ist Pilzkontrolleur in Baden – aber vielleicht sollte er auch wieder mal an einem gemütlichen, abendlichen «Höck» des Vereins auftauchen...?

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André Schnellmann

André Schnellmann

André stammt aus einer anderen Epoche. Er weiss noch, wie man Feuer schlägt mit dem Zunderschwamm, er experimentiert mit den gefährlichen chemischen Inhaltsstoffen der Pilze und weiss mit ihnen Wolle zu färben. Neben den Pilzen lebt er ganz aktiv das Altertum – er trägt Rüstungen, schwimmt mit ihnen durch schlangenverseuchte Burggräben und weiss mit Pfeil und Bogen Bären zu erlegen. Ausserdem – aber dies jetzt definitiv in der Neuzeit – leitet er die Pilzkontrollstelle von Baden.

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Anna Maria Müller

Anna Maria Müller

Anna Maria hat, wie die meisten von uns, ursprünglich als «Magenbotanikerin» angefangen und sich vor allem für Speisepilze interessiert. Nachdem sie vor zehn Jahren in Landquart die Prüfung als Pilzkontrolleurin abgelegt hat, hat sich das schlagartig geändert. Zwar sagt sie heute noch, wenn man sie im Wald fragt, wonach sie denn suche, reflexartig: «Steinpilze.» Aber in ihren Schälchen trägt sie dann kleine Dachpilzchen und ihre heissgeliebten giftigen Risspilzchen heim, und die landen dann alle bei ihr unter dem Mikroskop. Zwar hat sie schon lange verkündet, sie werde sich bald mit Täublingen befassen – aber wie soll das gehen, wenn es doch noch so viele interessante Risspilzchen gibt?